Am Ende des Rauriser Tals im Bundesland Salzburg ragt die steile Nordwand eines 3000ers empor: der Hohe Sonnblick in den Hohen Tauern.
Auf seinem Gipfel befindet sich mein Arbeitsplatz, die höchste, ganzjährig mit Beobachtungspersonal besetzte Wetterstation Europas. Kurz nach
seiner Fertigstellung im Jahre 1886 war das Höhenobservatorium nur durch einen 4-5 stündigen, sehr beschwerlichen Fußmarsch erreichbar.
Heute können die Beobachter für den Aufstieg zu ihrer exponierten Arbeitsstelle auch die Materialseilbahn benutzen, die für die Fahrt von der
Talstation in Kolm Saigurn zum Gipfel ca. 20 Minuten braucht.

 
 Meteorologische Routinemessungen und die Betreuung wissenschaftlicher
 Projekte gestalten die Arbeit am Sonnblick abwechslungsreich und lassen
 für Langeweile keinen Platz. Als Wetterwart am hohen Sonnblick habe ich
 somit nicht nur kein alltäglicher, sondern ein außergewöhnlicher Beruf!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Hohe Sonnblick ist auch Anziehungspunkt für Bergsteiger, Wetterforscher und Strahler aus aller Welt. An schönen Tagen wagen hunderte Wanderer und Strahler den Aufstieg zum Gipfel in 3.106m um das Wetterlabor über den Wolken zu ' besuchen. Nach dem anstrengende Aufstieg kann man  sich in der Alpenvereinshütte Zittelhaus erholen, die zugleich  auch Zimmer/Lager für Übernachtungen bietet.

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